Waffenruhe!

Während deutsche Kabarettistinnen und Kabarettisten des Thema feige umgehen oder selber proisraelische Propganda betreiben findet Kaya Yanar (Ildirim) den Mut, die israelische Lügenmaschinerie aufzudecken und das Schweigen der Waffen zu fordern. Damit läuft er Gefahr in Deutschland zur unerwünschten Person erklärt zu werden. Wir würden ihm einen Preis für Zivilcourage verleihen.

Kaya Yanar

“Die Feigheit stellt die Frage-ist es sicher? Zweckmässigkeit stellt die Frage – ist es politisch? Eitelkeit stellt die Frage – ist es populär? Aber das Gewissen stellt die Frage – ist es richtig? Und es kommt eine Zeit, in der man eine Position einnehmen muss, die weder sicher, noch politisch, noch populär ist; aber man muss sie einnehmen, weil sie richtig ist.” Martin Luther King, Jr.

Der zionistische Terror

Manchmal, leider selten, setzt sich auch bei unseren TV-Redaktionen, nebst der täglichen Diskreditierung des palästinensischen Widerstands gegen die brutale israelische Besatzung, ein angemessener Bericht durch. Die Rundschau des SRF, hat einen Bericht seines französischsprachigen Pendants TSR übernommen, der ein Bild vom Fanatismus der in Israels Politik massgebenden Siedlerbewegung zeigt.

SRF Rundschau vom Samstag 1. Juni 2024

Palästina Filmreihe 2024

Das Filmprogramm

Das Neue Kino Basel zeigt im Monat Mai jeden Donnerstag und Freitag immer ab 21:00 Uhr:

2./3. Farha

Dazu ein kurzer Filmbeitrag

9./10. Tantura

Dazu der Trailer

16./17. No Other Land

Dazu ein kurzer Filmbeitrag

Samstag 18., 19:30 Killing Gaza

Den Film gibt es auch kostenlos auf Films for Action

Das Samstags-Programm

23./24. Notes of Displacement

Dazu der Trailer

30./31. The Time that Remains

Den Film mit UT engl. gibt es auch kostenlos auf Youtube

Palästina Konferenz Berlin

Am Wochenende vom 13. April hätte in Berlin eine Konferenz zu Palästina stattfinden sollen. Ihr Titel lautete “Wir klagen an!”. Angeklagt werden soll die SPD/Grüne/FDP-Regierung der Budesrepublik Deutschland wegen Komplizenschaft mit dem Massenmorden in Gaza.

Der Anlass wurde kurzerhand von der Polizei unterbunden. Begründung: Es hätte am Anlass möglicherweise zu “Israelfeindlichen Äusserungen” kommen können.

Gegen mehrere Redner wurde ein Einreise- und Sprechverbot erlassen. Darunter Jannis Varoufakis, der einstige Wirtschaftsminister Griechenlands.

Hier, was er sagen wollte

Bild DiEM25

Miko Peled spricht Klartext

Miko Peled ist als Sohn eines Generals der israelischen Armee 1961 in Jerusalem geboren. Er ist heute ein in den USA lebender Friedensaktivist und hat mehrere Bücher zum Thema Palästina geschrieben. Die Folgende Rede hielt er anlässlich einer Versammlung der linken Fraktion des europäischen Parlaments . Englisch, ca. 20 Minuten.

Eine Aktion der Solidarität

In Basel wurde der Bahnhofplatz mit Namen der vom israelischen Besatzungsregime im Gazastreifen ermordeten Menschen versehen.


Noch nie seit den Atombombenabwürfen der USA über Hiroshima und Nagasaki wurden in so kurzer Zeit so viele Menschen getötet.

Die Opferbilanz heute 28. Dezember 2023:
28.000 Menschen wurden getötet oder sind vermisst. (1,2 % der Bevölkerung des Gazastreifens). 20.674 Tote wurden in Krankenhäuser eingeliefert (ausgestellte Totenscheine). 8.500 Kinder und 6.300 Frauen sind unter den Toten. 54.536 Menschen wurden schwer verletzt (2,4% der Bevölkerung von Gaza), von denen die meisten nicht behandelt werden können. Es gibt 311 Getötete unter dem medizinischen Personal, 40 unter Helfern des Zivilschutzes, 103 unter Journalisten. Über 5000 Personen wurden von der Besatzungsmacht festgenommen und verschleppt darunter 101 Mitarbeiter des Gesundheitswesens, 9 Journalisten und über 40 Universitätsprofessoren.

Praktisch alle 2,3 Millionen Menschen im Gaza-Streifen, wurden aus ihren Häusern vertrieben, sind obdachlos und werden ausgehungert. 475.000 Menschen leiden unter Infektionskrankheiten als Folge von Vertreibung und dem Mangel an sauberem Wasser/sanitärer Versorgung.
58.000 Tonnen Sprengstoff wurden eingesetzt (das Äquivalent von zwei Atombomben). 65.000 Wohneinheiten wurden durch die Besatzung vollständig zerstört, 290.000 Wohneinheiten teilweise. 92 Schulen und Universitäten wurden vollständig zerstört, 285 Schulen und Universitäten teilweise. 115 Moscheen wurden vollständig zerstört, 200 Moscheen beschädigt. Ebenso wurden 3 christliche Kirchen von der Besatzung angegriffen und zerstört. 27 von 35 Krankenhäusern sind durch Bombardierungen ausser Betrieb gesetzt. 102 Krankenwagen wurden durch die Angriffe vollständig zerstört. In den 8 verbleibenden Krankenhäuser gibt es keine medizinischen Vorräte mehr, sie bieten daher im Wesentlichen nur noch erste Hilfe an.

Und die Medien schweigen eisern

Roger Waters einer der grössten Rockmusiker im Interview

Waters ist, obwohl er stetig Gefahr läuft, dass seine Konzerte gecancelt werden, ein konsequenter Verteidiger der Rechte des palästinensischen Volkes. Die Medien diffamieren ihn seit Jahren als “Antisemiten”.

Hier das, was er wirklich sagt ….

Bild: The Guardian

TRT ist ein türkischer TV-Sender dem nachgesagt wird, dem Diktator Erdogan nahe zu stehen, was jedoch das Interview nicht entwertet, weil es in anderen Sendegefässen gar nicht hätte erscheinen dürfen.

Gaza fights for Freedom

Die junge Frau auf dem Bild wurde im März 2018 am Zaun von Gaza, neben manchen anderen Menschen, darunter auch Kinder, von einem Scharfschützen der israelischen Armee getötet. Sie war anlässlich der von Privatpersonen aus Gaza initiierten Proteste als Sanitäterin tätig. Die Proteste richteten sich gegen die Einsperrung der Menschen und forderte das Recht auf Rückkehr der Menschen in die Gebiete aus denen sie in den letzten Jahrzehnten von Israel vertrieben worden sind. Die Proteste waren frei von Gewalt.

Die US-amerikanische Investigativjournalistin Abigail “Abby” Martin dokumentierte die damaligen Geschehnisse. Das Neue Kino zeigt den Film um zu zeigen, dass auch gewaltfreie Aktivitäten der Bewohner:innen von Gaza von der israelischen Armee mit tödlicher Gewalt beantwortet werden.

Gaza fights for Freedom

Dienstag 5. Dezember 2023, 19:30 Uhr, Neues Kino, Klybeckstrasse 247, Basel